Wie funktioniert Kalte Fusion?

Der italienische Erfinder Andrea Rossi hat der Öffentlichkeit im vergangenen Jahr seinen Energy-Catalyzer (E-Cat) als alternative Energiequelle vorgestellt, die auf dem Phänomen der sogenannten kalten Fusion basiert.
Bei der kalten Fusion kommt es zur Fusion von Wasserstoff und Nickel unter Bildung von Kupfer, dabei wird Energie in Form von Wärme freigesetzt. Rossi verwendet in seinem Reaktorkern außerdem einen geheimen Katalysator. Um sicherzustellen, dass die genaue Funktionsweise weiterhin geheim bleibt, soll Rossi daher seine Reaktoren mit einem Selbstzerstörungsmechanismus ausgerüstet haben, um eine Untersuchung des Inneren unmöglich zu machen. So bleibt es im Moment bei Spekulationen über die genauen Vorgänge im Reaktorkern.
Zur Erklärung der unerwarteten Messergebnisse bei Versuchen mit dem E-Cat wird gern die Theorie von Dr. Allan Widom und Lewis Larson herangezogen. Laut der Widom-Larson-Theorie soll es zu niederenergetischen Kernreaktionen (LENR) kommen. Bei diesen Reaktionen bilden sich Neutronen aus Elektronen und Protonen/Deuteronen, dann folgt lokale Neutronen Absorption und ein beta Zerfallsprozess. Es soll sich also, statt einer Fusion oder Kernspaltung, um schwache Wechselwirkungen handeln, durch die die Coulomb-Barriere vermieden wird.